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Erbeinsetzung
... (gewillkürte Erbfolge) ist gegeben, wenn der Erblasser eine Person durch Testament oder Erbvertrag seinen Erben bestimmt.
Erbengemeinschaft
Hinterlässt der Erblasser mehrere Erben, so wird der Nachlass gemeinschaftliches Vermögen der Erben (§§ 2032 ff. BGB). Die Erbengemeinschaft ist eine Gesamthandgemeinschaft. Jeder... weiterlesen
Erbenhaftung
... ist die Haftung des Erben für Nachlassverbindlichkeiten. Zu den Nachlassverbindlichkeiten gehören ausser den vom Erblasser herrührenden Schulden die den Erben als solchen... weiterlesen
Erbfall
... ist der Tod einer Person. Mit dem Tod einer Person geht deren Vermögen als Ganzes auf eine oder mehrere andere Personen über.
Erbfallschulden
... sind die den Erben als solchen treffenden Verbindlichkeiten, insbesondere die Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen. Erbfallschulden sind auch die... weiterlesen
Erbfolge
... ist die Gesamtrechtsnachfolge des Erben in das Vermögen und die Verbindlichkeiten des Erblassers. Der Erblasser kann zu seinen Lebzeiten durch Testament oder Erbvertrag festlegen,... weiterlesen
Erbfähigkeit
... ist die Fähigkeit, Erbe oder Nacherbe zu werden (§§ 1923, 2101 BGB). Erbe kann nur werden, wer zur Zeit des Erbfalls lebt. Wer zur Zeit des Erbfalls noch nicht lebte, aber bereits... weiterlesen
Erblasser
... ist die Person, durch deren Tod die Erbschaft auf den oder die Erben übergeht.
Erbrecht
Gesamtheit der Rechtsvorschriften, die den Übergang des Vermögens eines Verstorbenen, einer Erbschaft, eines Nachlasses auf eine oder mehrere andere Personen betreffen. [Im Art. 14... weiterlesen
Erbschaftsbesitzer
... ist jeder, der auf Grund eines ihm in Wirklichkeit nicht zustehenden Erbrechts etwa aus der Erbschaft erlangt hat ( 2018 BGB). Dem Erbschaftsbesitzer steht nach 2030 BGB gleich,... weiterlesen
Erbschaftskauf
... ist ein Kaufvertrag zwischen dem oder den Erben und dem Käufer, durch den die angefallene Erbschaft verkauft wird. Der Erbschaftskauf bedarf der notariellen Beurkundung (2371... weiterlesen
Erbschaftsteuer
... (Schenkungsteuer) ist eine Steuer auf den Nachlass eines Erblassers und auf Schenkungen unter Lebenden. Erhoben wird diese Steuer aufgrund des Erbschaft- und... weiterlesen
Erbschein
... ist ein Zeugnis des Nachlassgerichts über das Erbrecht des erben. Der Erbschein wird nur auf Antrag erteilt. Er ist mit Richtigkeitsvermutung und öffentlichem Glauben... weiterlesen
Erbteil
... ist der Anteil eines Miterben an der Erbschaft ( 1922 Abs. 2 BGB).
Erbunwürdigkeit
... wird durch Anfechtung des Erbschaftserwerbs geltend gemacht. Anfechtungsberechtigt ist jeder, dem der Wegfall des Erbunwürdigen zustatten kommt. Erbunwürdig ist u.a., wer den... weiterlesen
Erbvertrag
... ist neben dem Testament eine Verfügung von Todes wegen. Vom Testament unterscheidet sich der ERBVERTRAG dadurch, dass die letztwillige Verfügung in vertragsgemässer Form erfolgt.... weiterlesen
Erbverzicht
Verwandte sowie der Ehegatte des Erblassers können durch Vertrag mit dem Erblasser auf ihr gesetzliches Erbrecht verzichten. Der Erbverzichtsvertrag bedarf der notariellen... weiterlesen
Erffüllungshalber
Eine Annahme erfüllungshalber liegt vor, wenn der Gläubiger eine andere als die geschuldete Leistung annimmt, das Schuldverhältnis aber dadurch noch nicht erlischt. Erfüllung tritt... weiterlesen
Erfolgshaftung
...ist die Haftung des Schuldners auch ohne Verschulden allein für den eingetretenen rechtswidrigen erfolg. Hierzu gehören etwa die Gewährleistungspflichten bei der Sachmängelhaftung... weiterlesen
Erfolgsplan
... ist ein Bestandteil des Wirtschaftsplans öffentlicher Unternehmen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform (z.B. Eigenbetriebe, Studentenwerke). Er muss alle voraussehbaren Erträge... weiterlesen


